Dienstag, 13. Februar 2007

Goodbye aus Kolkata

Hallo liebe Freunde und Bekannte
Nachdem wir nun in Kolkata, der alten Hauptstadt, indiens eingetroffen sind, neigt sich unsere Reise dem Ende zu. Eigentlich wollten wir noch weiter nach Bangla Desh, aber weil dort einige politische Unruhen herrschen und uns die Zeit auch etwas davon gelaufen ist, fliegen wir morgen (14.02.) von hier aus nach Dacca und am naechsten Morgen frueh weiter ueber London nach Zuerich. Das wird noch eine lange Heimreise werden. Falls das alles so klappt und der Herrgott es auch so will, werden wir am 15.02. um 16 Uhr 30 in Kloten landen, und von dort aus hoffen wir den restlichen Weg ohne Landkarte zu finden.

Fuer uns war die Reise ein ganz besonderes Erlebnis. Viele Momente haben wir erlebt und viele Sachen erstaunt gesehen. Ich glaube wir koennen einiges davon im alltaeglichen Leben Zuhause wieder aufleben lassen und auch davon profitieren. Die Schweiz ist ja nicht der Masstab fuer die ganze Welt.

Wir moechten uns hiermit auch ganz herzlich bei denen bedanken, die uns die Reise ermoeglicht haben, insbesondere bei unseren Frauen Ursina Baumann und Mary Hassler, aber auch bei unseren Mitarbeitern (innen) in Zillis und in Thusis.

Hier lassen wir euch zum Abschied noch einige Photos zukommen. Mehr zu erfahren gibt es dann Zuhause.



Ein einsamer Hirte auf den Feld



Moechte noch jemand zusteigen ?

Da soll doch noch jemand behaupten das Schams waere noch hinter dem Mond



Arbeiter - innen auf dem Reisfeld

Rikshas warten auf Kundschaft


Auch in Indien gibt es manchmal Wunder



Ein Bauer praesentiert stolz seine Kuehe auf dem Markt in Bodhgaya




Vollbeladener Schulbus



Moderne Bruecke ueber den Hugli River in Kolkata

Victoria Memorial in Kolkata




Na dann tschuess bis zum naechten Mal, vielleicht mit 70
Christian und Christoph






Sonntag, 4. Februar 2007

Varanasi die heilige Stadt am Ganges

Hallo Freunde





Nachdem wir in Agra das unglaublich imposante Grabmahl, das Taj Mahal, besucht haben sind wir nun in Varanasi, der heiligen Stadt am Ganges angelangt.
Varanasi ist eine verrueckte Stadt. Sie zieht Leute aus der ganzen Welt an. Der groesste Traum eines Hindu ist es einmal Varanasi zu besuchen und ein Bad im Ganges vorzunehmen. Die vermoegenden Hindus lassen sich hier 5-7 Std. nach den Tode am Fluss auf einem Scheiterhaufen verbrennen. Die Asche wird dann im Fluss verstreut.
Dummerweise haben wir unser Hotel direkt neben einem Verbrennungsplatz, und wir koennen alles aus naechster Naehe verfolgen (und riechen). Nun hier ist das alles normal und gleich daneben werden Feste gefeiert und springen spielende Kinder herum.
Varanasi ist auch ein Paradies fuer die Paffer.


Das Taj Mahal ist kompl. aus weissem Marmor gebaut. Die Bauzeit dauerte 22 Jahre und es waren 20'000 Arbeiter notwendig. Verbaut wurden insgesamt 74'000 Tonnen Marmor und dieser wurde ca. 250Km weit herangekarrt.


Intarsien aus Edelsteinen.


Sonnenaufgang am Ganges

Sadu Christoph beim morgentlichen Bad im Ganges



Derweil muss Christian die Waesche waschen



Wir fahren in den naechsten Tagen ueber Umwege weiter nach Kalkutta. Danach geht es schon wieder Richtung Europa.

Viele Gruesse an alle

Chr. + Chr.

PS: der Sch....... ist sehr hartnaeckig.


Mittwoch, 31. Januar 2007

Kuriositaeten und Farben

Die Entscheidung faellt schwer, Menu 1 oder 2 ??



Wie soll das dahinter wohl weitergehen ??



Ein Gerburtstagsfest fuer Mary , einbisschen feiern wir dann noch Zuhause , schiveli........



Geruestbauer Luzi aus Udaipur



Wir muessen fleissig ueben denn bald findet das Jahreskonzert statt....



Kunterbund , kunterbund, aber alle Details sind hier nicht sichtbar



Eine kleine Reparatur an der Lokomotive auf offener Strecke ist hier normal. Mit Hammer, Axt und Mithilfe der Passagiere laesst sich auch dieses kleine Problem loesen.



Also dann bis spaeter.

Aus Agra gruesst Euch

Chr. und Chr.

Mittwoch, 24. Januar 2007

Von den Jacks zu den Kamelen

Von -20 zu + 25 Grad haben wir nun unserer Reise nach Rajastan fortgesetzt. Ein krasser Wechsel nicht nur wegen der Temperatur, sondern auch wegen der Mentalitaet. Waren die Leute im hohen Norden noch recht zuerueckhaltend, sind die Rajistanis (in den Staedten) viel "angriffslustiger". Alle wollen etwas verkaufen und unsere Rupis aus der Tasche zocken.
Wir waren in Jaipur in der "Pink City".
Jetzt halten wir uns in Pushkar auf. Das ist ein heiliger Ort mit ueber 200 heiligen Orten. Wir sind jetzt beide fuer eine Weile gesegnet. Hier findet auch der groesste Kamelmarkt der Welt stadt (leider nicht jetzt). Dann treffen sich viele Kameltreiber mit ueber 50'000 Kamelen hier in Pushkar.
Das Klima hier ist sehr angenehm und wahrscheinlich bleiben wir noch eine Weile in Rajastan. Nachher ziehen wir weiter nach osten.
Uns geht es sehr gut und unsere kleineren oder groesseren Beschwerden sind im Moment auf jeden Fall weg.
Vielen Dank noch fuer euere Kommentare.




Bauernhof bei Pushkar




Wer macht sich besser auf den Photo......



Endlich weg mit der alten Wolle




Ziegenhirt auf dem Lande



Christoph erteilt Mathematikunterricht


Das waere doch was fuer die Schamser Bauern



Die Solarenergie begeistert auch hier


Na dann bis zum naechsten mal , weiss der Kuckuk von vo.....................
Christoph und Christian

Donnerstag, 18. Januar 2007

Photos

Photos vom Himalaya:





Wunderbare friedliche Landschaft
Der Talboden liegt auf 3500 m
Hier wachsen im Sommer Fruechte wie Aepfel, Aprikosen ........








Hier wird die Schafwolle gemeinsam zu Produkten verarbeitet und dann auf dem Markt in Leh verkauft.
Das ist fuer die Frauen hier sehr wichtig und auch die Gemeinschaft ist eine wichtige Komponente.












Das isch aber en gfroerli ............









Der ehemalige Koenigspalast von Leh. Wir wohnen am Fusse des Berges. Im Sommer wohnt hier in der Naehe auch der Dalailama.











Wir sind halt einfach Bergler und werden es wohl auch bleiben.











Es soll offenbar in der Schweiz nicht viel mehr Schnee haben als hier. Ich glaube wir pressieren noch nicht um nachn Hause zum kommen.

Bis spaeter

Christian u. Christoph

Mittwoch, 17. Januar 2007

Himalaya

Wir haben es geschafft und sind in Leh/Ladak eingetroffen. Das liegt mitten im Himalaya Gebirge gehoert aber zu Indien.
Wir sind von Delhi aus mit dem Flugzeug hier hochgekommen. Das war ein sehr eindrucksvoller Flug ueber all den Bergen und vor Allem der Ladeanflug zwischen den Berggipfeln war sehr aussergewoehnlich.
Die Ortschaft Leh liegt auf 3500 m Hoehe, und diese duenne Luft hat uns ziemlich zugesetzt. Nach der Ankunft sind wir im Hotel Chube eingezogen. Uns wurde min. 3 Stunden Bettruhe verschrieben um uns an die Hoehe anzugewoehnen. Die Nacht mussten wir mit Kopf und Bauchschmerzen ueber die Runden bringen. Aber heute gehts schon besser.
Die Landschaft hier ist wunderschoen. Wo man hinschaut Berge von 6000 und hoeher, dazwischen rieseige Hochebenen. Heute waren wir im Industal und haben verschiedene alte Tempel besucht. Die stehen entweder auf einem Berg oder in sehr abgelegenen Ortschaften.
Die Ladakkis (Tibetaner) sind sehr freundlich und sind um unser Wohlergehen sehr besorgt.
Hier liegt kein Schnee im Moment und das Wetter ist sehr schoen. In der Nacht ist es sehr kalt (-20) aber wenn am Tage die Sonne scheint wir es richtig angenehm. Das Zimmer ist nicht geheizt so wird es dort auch sehr kalt. Aber wir haben ja gute Schlafsaecke und dann ist das kein Problem. Abends sitzten wir gemeinsam im Wohnraum mit der Familie und trinken Buttertee (gewoehnungsbeduerftig).

Aus dem Himalaya

Christoph und Christian

Montag, 15. Januar 2007

Photos

Hier nun noch einige Photos






Zugfahren in Indien









Emsiges treiben in den Pakistanischen Staedten












Der Schuhmacher Tschurr von Rawalpindi





Das mit den Photos geht halt schon langsam.


Gruesse

Christoph undChristian